Weitere Rassen am Gestüt St. Patrick
Das Friesenpferd
Das Friesenpferd ist eine niederländische Pferderasse, die vorwiegend zum Reiten und Fahren eingesetzt wird.
Wie schon der Name der Rasse verrät, liegt der Ursprung dieser Pferde in der Provinz Friesland. Das Friesenpferd ist im 16. und 17. Jahrhundert durch Einkreuzung spanischer Pferde in den damals eher kaltblütigen, regionalen Pferdetyp entstanden, während die Niederlande von Spanien besetzt waren. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde in den herrschaftlichen Häusern immer weniger geritten, dafür um so mehr in eleganten, leichten Kutschen gefahren. Dafür brauchte man die geeigneten Pferde. Als die Friesenpferde im 19. Jahrhundert zunehmend aus der Mode kamen, wurde die Zucht der reinen friesischen Pferde vernachlässigt. Im Jahre 1910 war der Hengstbestand auf nur noch vier Pferde geschrumpft, drei Jahre später waren nur noch drei Hengste am Leben. Daraufhin setzten sich einige Züchter erfolgreich für die Rettung der alten Rasse ein. Sie hatten erkannt, dass nicht nur ein landwirtschaftliches Arbeitstier vom Aussterben bedroht war, sondern auch ein Stück niederländischer Geschichte, denn immerhin ist der Friese die einzige niederländische Pferderasse.
Das Islandpferd
Das Islandpferd ist eine aus Island stammende, vielseitige und robuste Pferderasse, die dank ihres kräftigen Körperbaus auch von Erwachsenen geritten werden kann. Islandpferde gehören zu den Gangpferden, da die meisten von ihnen nicht nur über die Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp verfügen, sondern zusätzlich über die genetisch fixierten Gangarten Tölt und/oder Pass.
Isländer sind rassetypisch robust und wetterhart, denn sie entwickeln ein besonders dichtes Winterfell, das es ihnen ermöglicht, in ihrer isländischen Heimat draußen zu überwintern.
Das Fell der Islandpferde kann sehr viele Farben vorweisen, nur Tigerschecken gibt es bei den Isländern nicht. Die Fellfarben von Islandpferden sind sehr verschieden. Islandpferde können fast alle Fellfarben haben: es gibt Füchse, Schimmel, Rappen, Braune, Falben, Isabellen, Erdfarbene, Windfarbene, Schecken.
Fifill vom Güntershof
„Fifill“ ist ein typischer Erdfarbener mit viel Gangvermögen und hoher Aktion. Mit seinem Neuen Freund Neisti geht er gerne als Handpferd beim Ausritt mit auf Abenteuer.
Unsere Pferdeherde ist bunt:
nicht nur an Farbenvielfalt sondern auch an Größen und Rassen: neben den Knabstrupper, Connemara und Friesen tummeln sich Pinto und Isländer am Gestüt.











